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      Drei von vier globalen Führungskräften geben an, KI‑Investitionen auch bei wirtschaftlicher Unsicherheit priorisieren zu wollen. Das zeigen die Ergebnisse unserer englischsprachigen Studie.

      Gleichzeitig macht die Studie ein Spannungsfeld sichtbar: Während Budgets wachsen, bleibt der Mehrwert für viele Organisationen begrenzt. Der Grund liegt weniger im fehlenden Willen als in der fehlenden Fähigkeit, KI über isolierte Use Cases hinaus wirksam zu skalieren.

      Warum KI-Einsatz nicht automatisch Wettbewerbsvorteile bringt

      Viele Unternehmen sind weiterhin im Experimentiermodus. Pilotprojekte liefern punktuelle Effizienzgewinne, entfalten jedoch keine nachhaltige Wirkung auf Produktivität, Kostenstruktur oder Entscheidungsqualität. 

      Global AI Pulse: Q1 2026

      Warum nicht Technologie, sondern die Fähigkeit zur Orchestrierung über Erfolg oder Stillstand beim KI-Einsatz entscheidet.

      Portrait Person

      Von Use Cases zu orchestrierten KI‑Systemen

      Der entscheidende Unterschied liegt in der Orchestrierung. KI-Vorreiter bewegen sich weg von isolierten Piloten hin zu koordinierten, agentenbasierten Systemen, die Funktionen, Workflows und Entscheidungen über das gesamte Unternehmen hinweg verbinden. Die Transformation steht im Fokus. Bereits 32 Prozent skalieren AI Agents, weitere 27 Prozent orchestrieren mehrere Agenten parallel.

      Governance und Vertrauen als Voraussetzung für Skalierung

      Mit wachsender KI‑Reife verschiebt sich der Fokus weg von Experimentier‑Risiken, hin zu Governance, Datenqualität und Integration. Während 75 Prozent der Führungskräfte Sicherheits‑ und Datenschutzbedenken äußern, zeigen KI‑Vorreiter deutlich mehr Vertrauen in ihre Governance‑Modelle – eine zentrale Voraussetzung für Skalierung.


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      Ihre Ansprechperson

      Benedikt Höck

      Partner, Head of AI, Strategie- und Managementberatung

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft