Die fortschreitende Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung von Finanzdienstleistern, zum Beispiel durch die Financial Data Access-Verordnung (FiDA), erhöhen das Risiko für Cyberangriffe und Systemausfälle. Ein zentraler Baustein zur Absicherung digitaler Prozesse sind kryptografische Algorithmen – also mathematische Verfahren zur Verschlüsselung, Authentifizierung und für die digitale Signatur. Der sichere Umgang mit kryptografischen Verfahren und deren Bestandteilen ist also von großer Bedeutung für Finanzinstitute, denn die Verfahren gewährleisten die Vertraulichkeit und Integrität von sensiblen Informationen.
Die EU-Verordnung DORA (Digital Operational Resilience Act) verpflichtet Finanzunternehmen dazu, ihre digitale Widerstandsfähigkeit zu stärken. Ziel ist es, sich wirksam gegen Cyberrisiken zu schützen, Angriffe aktiv abzuwehren und sich im Fall erfolgreicher Attacken rasch zu erholen. Dazu gehört auch die zuverlässige Verwaltung kryptografischer Assets wie digitaler Zertifikate, deren Verlust oder Fehlfunktion schwerwiegende Folgen haben kann.