Lernen muss in Unternehmen neu gelernt werden. Davon sind wir überzeugt. Wie kommt es dazu? Im ersten Teil unserer Serie zur „Zukunft des Lernens“ und zu den Attributen einer lernenden Organisation von heute haben wir festgestellt: Geschäftlich relevantes Wissen verändert und vergrößert sich immer schneller. Deshalb müssen Unternehmen – und vor allem ihre Angestellten – permanent hinzulernen, neues Wissen aufnehmen und verarbeiten. Und Verantwortliche sind viel mehr als früher gefordert, die Kenntnisse und Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden kontinuierlich aktiv weiterzuentwickeln.
Das gilt in besonderer Weise für Finanzdienstleister. Unternehmen in der Finanzbranche müssen sich weiter digital transformieren. Darüber hinaus fordern der Wandel zur Nachhaltigkeit, regelmäßige regulatorische Neuerungen und die immer stärkere Hinwendung zu agilen Arbeitsweisen eine hohe Bereitschaft und Fähigkeit zur Veränderung. So wünschen sich in Deutschland rund 47 Prozent der Erwerbstätigen individuelle Beratung auf Basis ihrer Kompetenzen und individuellen Ziele – mehr als Karrierecoachings oder andere Maßnahmen, ergab eine Studie der IUBH – Internationalen Hochschule. Das sind hohe Ansprüche an Banken & Co., die eine stetige Überprüfung und Weiterentwicklung des Gelernten notwendig machen.