Mit künstlicher Intelligenz (KI) können Bilder, Video- und Audiodateien innerhalb von Sekunden manipuliert oder verfälschte neue Inhalte, die täuschend echt wirken, erzeugt werden. Gesichter, Stimmen und sogar ganze Videosequenzen lassen sich heute mit frei verfügbaren Tools verändern. Die Qualität solcher Inhalte nimmt zu, während der technische Aufwand sinkt – echte und manipulierte Informationen sind dadurch immer schwerer zu unterscheiden.
Warum sind Deepfakes ein Problem für Unternehmen?
Für Unternehmen sind Deepfakes ein konkretes Geschäftsrisiko. Sie ermöglichen Betrugsszenarien wie gefälschte Anrufe von Führungskräften (CEO Fraud), manipulieren interne und externe Kommunikation und können erhebliche Reputationsschäden verursachen. Besonders in Marketing und Kommunikation besteht die Gefahr, dass Inhalte verfälscht, aus dem Kontext gerissen oder gezielt zur Irreführung eingesetzt werden. Zudem erhöhen Deepfakes die Wirksamkeit von Social-Engineering-Angriffen, da sie menschliches Vertrauen ausnutzen.
Was können Unternehmen tun?
Wichtig sind klare organisatorische Maßnahmen: Mitarbeitende sollten für typische Manipulationsmuster sensibilisiert werden. Kritische Anfragen und Inhalte sollten grundsätzlich über einen zweiten Kanal verifiziert werden. Klare Prüf- und Eskalationsprozesse sowie eine offene Sicherheitskultur helfen, Unsicherheiten frühzeitig zu erkennen und Schäden zu vermeiden.
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Ihre Ansprechpersonen
Christian Nern
Partner, Financial Services, Head of Cyber Security Solution
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Ralf Eduard Defort
Senior Manager, Consulting - Cyber Security & Resilience
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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