Ein Gamechanger, die neue Flutwelle der Digitalisierung oder der iPhone-Moment der künstlichen Intelligenz: Digitale KI-Assistenten sind seit Ende November 2022 mit vielen großen und hoffnungsvollen Worten beschrieben worden. Die Veröffentlichung von Chat GPT 3.5 führte damals die Leistungsfähigkeit neuer Large Language Models (LLM) einer breiten Öffentlichkeit vor Augen.
Seither vergeht kaum eine Woche, in der nicht Neuerungen zu generativer künstlicher Intelligenz (KI) ankündigt werden. Und je mehr Anwendungsfälle getestet werden, desto klarer treten mögliche Einsparpotenziale und Effizienzgewinne durch KI in Banken und Versicherungen hervor.
Wir haben hier auf unserem Blog in den vergangenen Monaten immer wieder darüber geschrieben, zum Beispiel mit Blick auf mögliche Anwendungsfelder im Allgemeinen, in der Wirtschaftsprüfung oder mit Blick auf Chatbots für den Kundenservice.
Doch wo Licht ist, fällt auch ein Schatten. Angst vor Arbeitsplatzverlust, moralische Bedenken und Science-Fiction-Visionen, in denen der Mensch die Kontrolle an Maschinen verliert, prägen ebenso die Schlagzeilen. Selbst KI-Entwickler und -Anbieter haben vor zu rasanten Umwälzungen gewarnt und Regulierung gefordert.