Cyberbedrohungen entwickeln sich in einem rasanten Tempo. Wo früher einzelne Schwachstellen in Betriebssystemen oder Anwendungen im Vordergrund standen, sehen wir heute koordinierte, mehrstufige Kampagnen, die verschiedene Angriffspfade kombinieren. In solchen Kampagnen nutzen Kriminelle Zero-Day-Schwachstellen ebenso wie fehlerhafte Konfigurationen in der Cloud, durch Phishing gestohlene Accounts oder sogar komplette Identitäten oder unzureichend gesicherte Schnittstellen zu Drittanbietern. Nicht vereinzelt, sondern in Kombination und/oder in mehreren aufeinanderfolgenden Stufen eines Angriffs.
Für Finanzunternehmen bedeutet das: Die Angriffsfläche ist nicht mehr statisch. Sie verändert sich täglich durch neue Technologien, Geschäftspartner, regulatorische Anforderungen und die zunehmende Vernetzung der Systeme. Nur wer diese Veränderungen kontinuierlich überwacht, kann Risiken realistisch einschätzen und zeitnah handeln.