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      Die vielleicht wichtigste Erkenntnis unserer Studie Digital Assets in Deutschland ist, dass Krypto endgültig im Portfolio angekommen ist. Für unsere Publikation haben wir gemeinsam mit BTC-Echo mehr als 1400 Menschen befragt. Die Teilnehmer der Studie sind zwar nicht repräsentativ für alle Anleger, zeigen aber, wie Kryptointeressierte in digitale Assets investieren.

      Digitale Assets machen in den Portfolios der Befragten inzwischen durchschnittlich 34 Prozent aus – fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig investieren viele regelmäßig weiter: Der Median liegt bei 375 Euro pro Monat, und 23 Prozent investieren monatlich über 1.000 Euro.

      Auffällig ist die Struktur:

      • Starke Konzentration auf etablierte Werte wie Bitcoin (bei 91 Prozent der Investierenden im Portfolio)
      • Rückgang sehr hoher Einzelgewichtungen zugunsten stabilerer, mittlerer Allokationen
      • Wachsende Bedeutung als Baustein für den Vermögensaufbau – vergleichbar mit klassischen Fonds

      Die Studie zeigt damit klar: Digitale Assets sind ein fester Bestandteil der Vermögensstrategie.

      Jetzt die Studie herunterladen

      picture_as_pdf

      Studie

      Digital Assets in Deutschland 2026

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      Warum sich das Anlegerverhalten grundlegend verändert

      Der größte Wandel zeigt sich im Anlagehorizont: 87 Prozent der Investierenden setzen heute auf einen langfristigen Vermögensaufbau, während kurzfristiges Trading deutlich an Bedeutung verliert. Das spiegelt sich auch im konkreten Verhalten wider. Erfahrende Anlegerinnen und Anleger handeln seltener, investieren dafür aber größere Beträge. Zudem führen kurzfristige Marktbewegungen nur noch selten zu spontanen Anpassungen im Portfolio. Parallel dazu wächst der Anteil langfristig orientierter Investierender über alle Portfoliogrößen hinweg.

      Gleichzeitig bleiben die Erwartungen an den Markt hoch, entwickeln sich jedoch in eine realistischere Richtung. So rechnen rund 93 Prozent bis 2030 mit einem Bitcoin-Preis von über 250.000 Euro, während extreme Prognosen insgesamt seltener werden. Insgesamt bewegt sich der Markt damit erkennbar weg von spekulativem Verhalten hin zu stabileren und besser planbaren Investmententscheidungen.

      Warum neue Investierende zögern – und was sie zurückhält

      Trotz hoher Aufmerksamkeit schreitet der Einstieg in digitale Assets langsamer voran. Die Studie spricht in diesem Zusammenhang von einer „doppelten Abkühlung“: Zum einen sinkt das Interesse bei neuen Zielgruppen, zum anderen verzögern sich Erstinvestitionen, obwohl grundsätzlich Offenheit gegenüber der Anlageklasse besteht.

      Die Gründe dafür sind klar benannt. Sicherheitsbedenken und fehlendes Vertrauen spielen ebenso eine Rolle wie als unzureichend wahrgenommene Informationen. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach klaren regulatorischen Rahmenbedingungen, die Orientierung und Verlässlichkeit schaffen. Die entscheidende Hürde liegt damit heute weniger im technologischen Zugang, sondern vor allem in Vertrauen, Verständlichkeit und ausreichender Orientierung.

      Das erwarten Investierende heute von Anbietern

      Die Auswahl von Plattformen wird heute anders getroffen als noch vor wenigen Jahren. Entscheidend sind nicht mehr möglichst viele handelbare Assets, sondern verlässliche Rahmenbedingungen.

      Die wichtigsten Kriterien:

      • Sicherheit
      • Transparente Kosten und einfache Ein- und Auszahlungen
      • Klare Regulierung

      Gleichzeitig akzeptieren viele bewusst höhere Kosten, wenn diese Sicherheit gewährleisten. Parallel wächst die Nachfrage nach neuen Angeboten: 55 Prozent wünschen sich klassische Finanzprodukte direkt auf Kryptoplattformen, etwa Kredite auf Basis digitaler Assets.

      Digitale Assets 2026: Warum der Markt sich weiterentwickelt – und anders funktioniert

      Unsere Studie hilft Ihnen, den Markt jenseits von Schlagzeilen einzuordnen und zeigt, wie Investierende tatsächlich handeln. Sie liefert ein realistisches Bild aktueller Portfolio-Strukturen und Investmentmuster, erklärt, warum sich Investitionen spürbar verlangsamen und wo konkretes Potenzial liegt. Gleichzeitig macht sie deutlich, welche Angebote und Leistungen künftig für Investierende relevant sind. Sie erhalten eine Grundlage, um fundierte Entscheidungen im Umgang mit digitalen Assets zu treffen – unabhängig davon, ob Sie selbst investieren oder Angebote entwickeln.

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