Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass die Integration von Dienstleistern in die digitale Lieferkette kontinuierlich zunimmt und dadurch sicherheitsrelevante Risiken steigen. Dies führt zu einem wachsenden Bedrohungspotenzial für Cyberangriffe auf die IT-Infrastruktur.
54 Prozent der befragten Unternehmen erlebten bereits Angriffe auf ihre Daten über Dienstleister. Besonders gefährdet sind vor allem Kundendaten, Daten für den Systembetrieb sowie Bank- und Finanzdaten. Die Schadenssumme steigt bei 57 Prozent der betroffenen Unternehmen im Vergleich zu den Vorjahren an, besonders im Handel.
Um sich vor Angriffen zu schützen, sollten Unternehmen die Cybersicherheit entlang der gesamten Wertschöpfungskette betrachten und falls nötig verbessern. Sie sollten ihre Mitarbeitenden beispielsweise im Erkennen von Phishing schulen, ihre Cloud-Services mit einer Multi-Faktor-Authentifizierung schützen, ihre Mail- und Webserver absichern, ein durchdachtes Berechtigungsmanagement einführen, die Anbindung ihrer Dienstleister an die eigene IT-Infrastruktur überwachen und sensible Daten verschlüsseln.
Diese Maßnahmen reduzieren das Risiko von e-Crime-Angriffen erheblich. Eine hundertprozentige Sicherheit ist jedoch nicht möglich, daher braucht es eine klare Notfallplanung für Cyberangriffe, um schnell und effektiv reagieren zu können.