Viele Unternehmen unterschätzen den zeitlichen Druck. Die PPWR ist kein Thema, das sich aufschieben lässt. Wer rechtzeitig, konsequent und mit Weitblick agiert, baut sich klare Vorteile auf. Wer abwartet, riskiert nicht nur Compliance-Risiken, sondern auch Wettbewerbsnachteile. Unternehmen sollten daher jetzt damit beginnen, ihre Ausgangslage realistisch zu bewerten. Entscheidend ist zunächst ein klarer Blick auf die vorhandenen Rollen und damit verbundenen Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten. Wenn diese Basis geklärt ist, richtet sich der Blick auf die erforderlichen Verpackungsdaten. Wo liegen sie, wie konsistent sind sie und wie gut lassen sie sich verknüpfen? Wie ist der Informations- und Datenfluss von Lieferanten vertraglich sichergestellt?
Darauf aufbauend rückt die IT in den Fokus: Bestehende Compliance Management- und Stammdatensystem sollten daraufhin geprüft werden, ob sie PPWR-Anforderungen abbilden können oder ob Anpassungen notwendig sind. Gleichzeitig braucht es klare Prozessverantwortlichkeiten für Daten und Compliance, damit Anforderungen nicht zwischen Abteilungen verloren gehen und die Potenziale von Agentic AI im selben Zuge voll ausgeschöpft werden können.
Sinnvoll ist es, frühzeitig mit konkreten Anwendungsfällen zu starten. Pilotbereiche helfen, Herausforderungen sichtbar zu machen und Lösungen schrittweise aufzubauen.