Wie lässt sich ein über Generationen gewachsener Immobilienbestand gerecht auf Kinder und Enkel verteilen, im Familienbesitz halten und zugleich steuerlich effizient strukturieren? Eine mögliche Antwort kann die Familienstiftung sein.
Typischer Ausgangspunkt ist ein seit Jahrzehnten im Familienvermögen gehaltener Bestand vermieteter Immobilien. Er soll nicht zersplittert, sondern gebündelt erhalten bleiben. Anders als Geld lassen sich Immobilien jedoch kaum „gerecht“ unter mehreren Kindern aufteilen. Hinzu kommt ein steuerliches Problem: Viele Gebäude sind längst vollständig abgeschrieben. Die laufenden Mieteinnahmen unterliegen damit nahezu ungekürzt der Einkommensteuer – im Spitzenbereich mit bis zu 45 Prozent zuzüglich Zuschlägen.