Die neue EU-Regulierungsagenda für Banken wird tiefgreifende Veränderungen bringen. Sie gesteht den Instituten mehr Spielräume zu, stellt aber auch hohe Anforderungen. Die September-Ausgabe von Horizonte, unserem Magazin für die Finanzbranche, beleuchtet zentrale regulatorische Entwicklungen, die die Agenda von Banken, Wertpapierinstituten und Finanzdienstleistern in den kommenden Monaten bestimmen werden: von Reformplänen der EU über gruppenweite Compliance-Steuerung, KYC und Geldwäscheprävention bis hin zu Instant Payments und der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung.
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Die Themen im Überblick:
Wettbewerbsfähigkeit des Bankensektors: Die EU plant die nächsten Reformschritte
Die Europäische Kommission will die Regulierung vereinfachen und Hindernisse für grenzüberschreitende Bankgeschäfte abbauen. Der Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit des Bankensektors ist Teil der Strategie für eine europäische Spar- und Investitionsunion und versteht sich als Startpunkt weiterer Reformen. Für Banken werden die kommenden Monate entscheidend sein, da nun die Konsultationen zur konkreten Ausgestaltung beginnen.
AMLA und KYC: Vom statischen Prozess zur kontinuierlichen Überwachung
Mit dem neuen EU-Rahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung steigen die Anforderungen an Know-your-Customer-Prozesse deutlich. Künftig sollen Kundeninformationen laufend aktualisiert und Risiken kontinuierlich überwacht werden. Finanzinstitute benötigen dafür leistungsfähige Daten-, Analyse- und Monitoring-Lösungen.
WpI MaRisk: Mehr Eigenverantwortung für Wertpapierinstitute
Die neuen Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Wertpapierinstituten (WpI MaRisk) schaffen Klarheit und markieren einen wichtigen Schritt in der Aufsicht über Wertpapierinstitute. Im Vordergrund stehen insbesondere für kleinere und mittlere Wertpapierinstitute weniger Detailvorgaben, dafür eine stärkere Ausrichtung an Geschäftsmodell und Risikoprofil. Die Risikosteuerung soll künftig stärker eigenverantwortlich ausgestaltet und dokumentiert werden.
Instant Payments: Echtzeit als neue betriebliche Realität
Mit Instant Payments werden Zahlungsverkehrssysteme zum Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Banken müssen Echtzeitverarbeitung, Verification of Payee, Sanktionsprüfungen, Betrugsprävention und Liquiditätssteuerung dauerhaft verfügbar machen. Die regulatorischen Anforderungen reichen damit weit über das reine Beschleunigen von Überweisungen hinaus.
Compliance in der Gruppe: Steuerung über Organisationsgrenzen hinweg
Gruppenweite Compliance-Strukturen sind in vielen Instituten durch unterschiedliche Prozesse, Verantwortlichkeiten und historische Organisationsstrukturen geprägt. Doch die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an eine konsistente Steuerung auf Gruppenebene steigen an. Wir erläutern, wie sich zentrale und dezentrale Compliance-Funktionen wirksam verzahnen lassen.
CSRD und ESRS: Nachhaltigkeitsberichterstattung wird effizienter
Zwei Berichtszyklen unter den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) haben gezeigt, welche Anforderungen sich in der Praxis bewährt haben und wo weiterhin Herausforderungen bestehen. Mit den überarbeiteten ESRS will die Europäische Kommission den Berichtsaufwand spürbar reduzieren, ohne die Grundprinzipien der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) aufzugeben. Für Finanzinstitute rücken damit Effizienz, Wesentlichkeit und Datenqualität stärker in den Vordergrund.
Wettbewerbsfähigkeit des Bankensektors: Die EU plant die nächsten Reformschritte
Die Europäische Kommission will die Regulierung vereinfachen und Hindernisse für grenzüberschreitende Bankgeschäfte abbauen. Der Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit des Bankensektors ist Teil der Strategie für eine europäische Spar- und Investitionsunion und versteht sich als Startpunkt weiterer Reformen. Für Banken werden die kommenden Monate entscheidend sein, da nun die Konsultationen zur konkreten Ausgestaltung beginnen.
AMLA und KYC: Vom statischen Prozess zur kontinuierlichen Überwachung
Mit dem neuen EU-Rahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung steigen die Anforderungen an Know-your-Customer-Prozesse deutlich. Künftig sollen Kundeninformationen laufend aktualisiert und Risiken kontinuierlich überwacht werden. Finanzinstitute benötigen dafür leistungsfähige Daten-, Analyse- und Monitoring-Lösungen.
WpI MaRisk: Mehr Eigenverantwortung für Wertpapierinstitute
Die neuen Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Wertpapierinstituten (WpI MaRisk) schaffen Klarheit und markieren einen wichtigen Schritt in der Aufsicht über Wertpapierinstitute. Im Vordergrund stehen insbesondere für kleinere und mittlere Wertpapierinstitute weniger Detailvorgaben, dafür eine stärkere Ausrichtung an Geschäftsmodell und Risikoprofil. Die Risikosteuerung soll künftig stärker eigenverantwortlich ausgestaltet und dokumentiert werden.
Instant Payments: Echtzeit als neue betriebliche Realität
Mit Instant Payments werden Zahlungsverkehrssysteme zum Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Banken müssen Echtzeitverarbeitung, Verification of Payee, Sanktionsprüfungen, Betrugsprävention und Liquiditätssteuerung dauerhaft verfügbar machen. Die regulatorischen Anforderungen reichen damit weit über das reine Beschleunigen von Überweisungen hinaus.
Compliance in der Gruppe: Steuerung über Organisationsgrenzen hinweg
Gruppenweite Compliance-Strukturen sind in vielen Instituten durch unterschiedliche Prozesse, Verantwortlichkeiten und historische Organisationsstrukturen geprägt. Doch die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an eine konsistente Steuerung auf Gruppenebene steigen an. Wir erläutern, wie sich zentrale und dezentrale Compliance-Funktionen wirksam verzahnen lassen.
CSRD und ESRS: Nachhaltigkeitsberichterstattung wird effizienter
Zwei Berichtszyklen unter den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) haben gezeigt, welche Anforderungen sich in der Praxis bewährt haben und wo weiterhin Herausforderungen bestehen. Mit den überarbeiteten ESRS will die Europäische Kommission den Berichtsaufwand spürbar reduzieren, ohne die Grundprinzipien der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) aufzugeben. Für Finanzinstitute rücken damit Effizienz, Wesentlichkeit und Datenqualität stärker in den Vordergrund.
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