Es werden von Jahr zu Jahr mehr: Die Zahl der Verdachtsmeldungen in Sachen Finanzkriminalität steigt seit einiger Zeit exponentiell an. Laut dem Jahresbericht 2022 der Financial Intelligence Unit (FIU) des deutschen Zolls erreichte sie 2022 einen neuen Spitzenwert von mehr als 337.000 registrierten Fällen. Das kann am risikobasierten Ansatz der Verpflichteten und an der dynamischen Marktentwicklung liegen, insbesondere im Bereich unregulierter Kryptowährungen.
Aber Banken adaptieren auch immer bessere technische Möglichkeiten zum Entdecken auffälliger Transaktionsmuster – das sorgt für immer mehr Verdachtsfälle. Die politischen Entwicklungen und die damit verbundenen Sanktionen vor allem gegen Russland und den Iran sind ein weiterer Grund.