„Know Your Customer“ (KYC) verpflichtet Unternehmen in der Finanzindustrie zur Legitimationsprüfung ihrer Geschäftspartner auf Basis des Geldwäschegesetzes. KYC-Prozesse sind unerlässlich und gehen für Verpflichtete wie Banken weit über die bloße Identifizierung von potenziellen Kunden hinaus.
Vielmehr dienen KYC-Prozesse dazu, Identitätsbetrug zu verhindern, Geldwäsche zu bekämpfen (Anti-Money-Laundering) und regulatorische Compliance zu gewährleisten. Durch genaue Kundenidentifizierung und -verifizierung schaffen sie Vertrauen beziehungsweise Sicherheit für einen effizienten Geschäftsbetrieb und schützen vor finanziellen Risiken und illegalen Aktivitäten. Bei fehlerhaften KYC-Prozessen drohen daher hohe Bußgelder und Reputationsschäden. Folglich sind diese Prozesse für die Compliance von Finanzunternehmen essenziell.
In der Auswertung diverser Projekte zur Qualitätssicherung von KYC-Prozessen haben wir bei KPMG festgestellt: Formfehler und regulatorische Fehler kommen am häufigsten vor.