Mit der geplanten Umsetzung der EU-Richtlinie 2023/2226 (DAC8) steht die Kryptobranche vor tiefgreifenden Veränderungen. Ziel der 8. Richtlinie zur Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden (Directive on Administrative Cooperation) ist es, Steuervermeidung und Intransparenz im Bereich digitaler Vermögenswerte einzudämmen. In Deutschland tritt hierzu das Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetz (KStTG) am 1. Januar 2026 in Kraft. Der erste Meldezeitraum umfasst das Kalenderjahr 2026, die Meldungen müssen bis zum 31. Juli 2027 an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt werden.
DAC8 ist ein Meilenstein in der Regulierung digitaler Vermögenswerte in der EU. Es ergänzt die Marktregulierung durch MiCAR und bringt Steuerrecht und Finanzaufsicht auf ein gemeinsames Niveau. Für Unternehmen bedeutet das: mehr Pflichten, aber auch mehr Rechtssicherheit.
Welche Regelungen gelten wann, für wen – und wo bestehen bislang übersehene Risiken? Hier erhalten Sie fundierte Antworten auf die wichtigsten Fragen sowie praxisnahe Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen.