Mehr Zeit für Hobbys, für Freunde und die Familie oder einfach nur zum Ausspannen – das wünschen sich viele Arbeitnehmer:innen in Deutschland. Sie würden daher ihre Arbeitszeit reduzieren und ein alternatives Teilzeitarbeitsmodell, beispielsweise eine Vier-Tage-Woche, begrüßen. Das hat eine Befragung von fast 4.000 Beschäftigten zur Arbeitszeit ergeben, die von einem Versicherungsunternehmen beauftragt wurde.
Bei der Vier-Tage-Woche werden die sonst in fünf Tagen zu erbringenden Arbeitsstunden in nur vier Tagen geleistet, sofern dies im Einklang mit dem Arbeitszeitgesetz steht, um einen zusätzlichen freien Tag in der Woche zu erhalten. Das Gehalt bleibt dabei unverändert, weil die Zahl der Wochenarbeitsstunden unverändert bleibt, nur eben auf vier Tage verteilt statt auf fünf.
Wir sprechen mit Arbeitsrechtsexpertin Kathrin Brügger, KPMG Law, darüber, wie sie die Entwicklung hin zur Vier-Tage-Woche einschätzt und welche Alternativen es für Arbeitgeber und Arbeitnehmer:innen darüber hinaus gibt.