Unternehmen sollten daher mit einem strategischen Risiko-Management-System und einem Reputationsmanagement akute Risiken identifizieren und notwendigen Handlungsbedarf formulieren. So besteht die Chance, negative Ratings bereits vor einer Sanktionsmaßnahme aufzudecken.
Das Unternehmen kann dann interne Prozesse und Strukturen an die Anforderungen des Corporate-Social-Credit-Systems anpassen, um künftig ein positives Rating zu bekommen.
Da sich das CSCS ständig weiterentwickelt und neue Regelungen in Kraft treten, ändern sich auch die Auswirkungen und die daraus resultierenden Herausforderungen für internationale Konzerne immer wieder. Daher ist es zwingend erforderlich, dass die betroffenen Unternehmen effektive Überwachungs- und Steuermechanismen implementieren, um auf diese schnell reagieren zu können.
Um ein negatives Rating und damit die Gefahr von Reputationsschäden zu verhindern, sollten nicht nur die eigenen Risiken im Blick behalten werden. Zu einer ganzheitlichen CSCS-Strategie gehört auch ein Lieferantenmanagement. Mit dem kann regelmäßig überprüft werden, ob Firmen, mit denen es eine Zusammenarbeit gibt, auf einer Negativliste geführt werden oder andere Risiken mit ihnen verbunden sind.