PE-Investoren unterstützen insbesondere bei Internationalisierung, operativer Weiterentwicklung und der Umsetzung von Transformationsprogrammen. Außerdem zeigt sich, dass Unternehmen mit PE-Beteiligung im Durchschnitt schneller wachsen als Vergleichsunternehmen ohne entsprechenden Investor.
Vor allem der deutsche Markt bietet erhebliches ungenutztes Potenzial bei Kooperationen zwischen Familienunternehmen und PE-Investoren – sowohl mit Blick auf das Investitionsvolumen als auch auf mögliche Transaktionen im Zuge anstehender Nachfolgeregelungen.
Dabei geht die Bedeutung von Private Equity für Familienunternehmen über einzelne Transaktionen hinaus. Aus Partnerschaften entsteht Liquidität, die über Family Offices wieder in Private-Capital-Strategien investiert wird. So entsteht ein Kreislauf, in dem Familienkapital eine immer wichtigere Rolle spielt – nicht nur für Private Equity, sondern auch für andere Private-Capital-Bereiche wie Private Credit, Infrastruktur, Energy oder Real Estate.
Unsere Analyse basiert auf Marktdaten, Transaktionsauswertungen und einer vergleichenden Betrachtung von Unternehmen mit und ohne Private-Equity-Beteiligung. Ergänzt wird dies durch ausgewählte Praxisbeispiele und Einschätzungen von Expertinnen und Experten.