Investoren stehen zunehmend vor der Aufgabe, die operative Leistungsfähigkeit eines Unternehmens zu einem frühen Zeitpunkt in einer Transaktion einzuschätzen. Das gilt auch für das Klären der Frage, ob und wie gut ein Zielunternehmen zum eigenen Betriebsmodell passt.
Es geht im Rahmen von Fusionen und Übernahmen also zunehmend nicht mehr allein darum, ob sich eine Investition lohnt, sondern auch darum, wie operativ robust und integrationsfähig das Zielunternehmen wirklich ist. Deshalb braucht es in der Due Diligence – der Sorgfaltsprüfung vor einem Transaktionsabschluss – neue, integrierte Ansätze wie eine integrierte Due Diligence.
Sie unterscheidet sich von klassischen Due-Diligence-Analysen wie der Commercial-, Legal-, Tech- und Financial-Due-Diligence durch ihren besonderen Fokus auf die operativen Risiken und Chancen eines Zielunternehmens. Das ermöglicht es Verantwortlichen, über die reine Risikoidentifizierung hinaus auch die Komplexität der Integration sowie potenzielle Synergien und Wertsteigerungen zu bewerten – und fundiertere Entscheidungen zu treffen.