Elektromobilität, softwaredefinierte Fahrzeuge, neue regulatorische Anforderungen und geopolitische Unsicherheiten verändern Geschäftsmodelle, Investitionsentscheidungen und Wertschöpfungsstrukturen der Automobilindustrie. Damit entstehen zugleich neue Fragen an die Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Unsere Publikation „Driving Reporting“ zeigt, wie Unternehmen diese Themen zusammenhängend betrachten können und welche Folgen sie für Abschluss, Lagebericht und Nachhaltigkeitsberichterstattung haben.
Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung zusammen denken
Der Schwerpunkt liegt auf der Verknüpfung von Finanz- und Nachhaltigkeitsthemen: Statt einzelne Standards isoliert zu betrachten, orientieren sich unsere Expertinnen und Experten an Fragen, die Unternehmen in der Praxis beschäftigen.
Strukturgebend sind fünf Perspektiven, die die zentralen Herausforderungen der Branche zusammenführen:
Die Publikation macht Zusammenhänge sichtbar, die in der Praxis häufig über verschiedene Fachbereiche verteilt sind. Sie zeigt, welche Fragen der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung aus Branchenentwicklungen und regulatorischen Anforderungen entstehen und wo Wechselwirkungen zwischen beiden Berichtsbereichen bestehen.
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Von der Praxis für die Praxis – Beispiele für die Accounting-Themen, Fragestellungen für die ESG-Themen
In der Publikation verdeutlichen wir durch 55 konkrete Praxisbeispiele, wie typische Fragestellungen der Automobilindustrie aus verschiedenen Blickwinkeln einzuordnen sind. Behandelt werden unter anderem neue Absatz- und Erlösmodelle, Software und digitale Dienste, Batterie- und Plattformstrategien, Finanzierungsmodelle in der Lieferkette sowie Kooperationen zwischen Herstellern und Zulieferern. Gleichzeitig werden Nachhaltigkeitsthemen anhand typischer Herausforderungen der Branche erläutert.
Finanzberichterstattung entlang der automobilen Wertschöpfungskette
Ausgangspunkt der Publikation sind praxisrelevante Fragen der Finanzberichterstattung nach IFRS. Behandelt werden unter anderem neue Absatz- und Erlösmodelle, Forschung und Entwicklung, Software und Cloud-Arrangements, finanzielle Beziehungen in der Lieferkette einschließlich Factoring und Reverse Factoring, die neuen Anforderungen des IFRS 18 sowie Kooperationen und Beteiligungsstrukturen. Wo sich für Unternehmen der Automobilindustrie praxisrelevante Unterschiede ergeben, wird ergänzend die handelsrechtliche Behandlung dargestellt. So werden unterschiedliche Auswirkungen auf Ansatz, Bewertung, Ausweis, Angaben und Kennzahlen nachvollziehbar.
Nachhaltigkeitsthemen und ihre finanziellen Wechselwirkungen
Die Nachhaltigkeitsperspektive umfasst Klimatransformation und Kreislaufwirtschaft ebenso wie Verbraucherbelange, Unternehmensführung und Arbeitsbedingungen. Die Publikation erläutert die Berichtsanforderungen unter anderem zu CO₂-Emissionen und Übergangsplänen nach ESRS E1, kritischen Rohstoffen und Batterierecycling nach ESRS E5 sowie Verbraucherbelangen nach ESRS S4. Hinzu kommen die eigenen Arbeitskräfte nach ESRS S1 und Arbeitsbedingungen in der Wertschöpfungskette nach ESRS S2. Zugleich zeigt die Publikation, wo die zugrunde liegenden Auswirkungen, Risiken, Chancen und Maßnahmen finanzielle Auswirkungen entfalten können. So werden Wechselwirkungen zwischen Nachhaltigkeitsberichterstattung, Unternehmenssteuerung und Finanzberichterstattung sichtbar.
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Ihre Ansprechperson
Dr. Andreas Ries
Partner, Global und Deutschland Head of Automotive
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft