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      • 72 Prozent der weiblichen Führungskräfte blicken zuversichtlich auf die Entwicklung ihres eigenen Unternehmens, aber nur 29 Prozent auf die globale Wirtschaft
      • 54 Prozent sehen harte Arbeit als wichtigsten Erfolgsfaktor, Leistung, Produktivität und Umsetzungskraft gewinnen weiter an Bedeutung
      • 97 Prozent sehen Women’s Health als Verantwortung von Unternehmen und damit als wichtigen Faktor für nachhaltige Leistungsfähigkeit und Karriereentwicklung 

      Berlin, 10. August 2026
       

      Die Unsicherheit über die Entwicklung der Weltwirtschaft wächst, doch weibliche Führungskräfte bleiben weiterhin optimistisch, wenn es um die Zukunft ihres eigenen Unternehmens geht. Das zeigt der „Global Female Leaders Outlook 2026“ von KPMG. Während 72 Prozent der Befragten zuversichtlich auf die Entwicklung ihres Unternehmens blicken, sinkt die Zuversicht auf 62 Prozent für die eigene Branche, 41 Prozent für das eigene Land und nur 29 Prozent für die globale Wirtschaft. Als größte Herausforderungen nennen die Befragten geopolitische Instabilität, makroökonomische Unsicherheit und globale wirtschaftliche Spannungen.

      Weibliche Führungskräfte reagieren auf ein zunehmend herausforderndes Umfeld mit einem stärkeren Fokus auf die Faktoren, die sie selbst beeinflussen können. Von Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität bis hin zur langfristigen Leistungsfähigkeit ihrer Organisationen.


      Weibliche Führungskräfte haben einen differenzierten Blick auf die Zukunft. Sie vertrauen nicht auf bessere Rahmenbedingungen, sondern auf die eigene Organisation und deren Fähigkeit, sich erfolgreich weiterzuentwickeln. Leistungsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und konsequente Umsetzung werden damit zu zentralen Erfolgsfaktoren.
      Angelika Huber-Straßer
      Angelika Huber-Straßer

      Regionalvorständin Süd

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

      Leistung und Produktivität rücken in den Mittelpunkt

      Die Studie zeigt zugleich, dass beruflichem Erfolg neu definiert wird. 54 Prozent der weiblichen Führungskräfte nennen harte Arbeit als einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren und gewichten diesen Faktor inzwischen höher als Führungskompetenz oder strategisches Denken.

      Parallel dazu setzen Unternehmen verstärkt auf Produktivitätssteigerungen. 64 Prozent der Befragten priorisieren Investitionen in neue Technologien und Künstliche Intelligenz. Gleichzeitig erwarten 69 Prozent steigende Erträge in den kommenden drei Jahren, aber nur 38 Prozent einen Personalaufbau. Wachstum soll damit zunehmend durch Leistungsfähigkeit, Effizienz und technologische Unterstützung erreicht werden.

      Besonders sichtbar werden die positiven Effekte von KI bereits heute in administrativen Tätigkeiten, der Informationsverarbeitung und der Erstellung von Inhalten. Technologie wird damit zunehmend der Treiber für Produktivität und Wertschöpfung.

      Erfolg wird heute stärker über Leistung, Produktivität und die Fähigkeit zur Umsetzung definiert. Technologie spielt dabei eine entscheidende Rolle. Nicht als Selbstzweck, sondern als Instrument, um Organisationen leistungsfähiger und widerstandsfähiger zu machen.
      Angelika Huber-Straßer
      Angelika Huber-Straßer

      Regionalvorständin Süd

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

      Women’s Health wird zu einem Zukunftsthema für Unternehmen

      Ein besonderer Schwerpunkt des diesjährigen Global Female Leaders Outlook liegt auf dem Thema Women’s Health. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauengesundheit zunehmend als Faktor für nachhaltige Leistungsfähigkeit und langfristige Karriereentwicklung verstanden wird. 97 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Unternehmen Verantwortung für dieses Thema übernehmen sollten. 70 Prozent berichten von Auswirkungen auf ihre tägliche Arbeit, 63 Prozent auf Karriereentscheidungen und berufliche Weichenstellungen.

      Die Studie macht zugleich deutlich, dass Unternehmen hier erhebliches Potenzial sehen. Organisationen, die Women’s Health aktiv unterstützen, schaffen bessere Voraussetzungen dafür, Talente langfristig zu binden, Erfahrung im Unternehmen zu halten und Leistung über unterschiedliche Lebensphasen hinweg zu ermöglichen. Dabei geht es nicht nur um einzelne Maßnahmen, sondern um ein modernes Verständnis von Arbeit und Leistung. Flexible Arbeitsmodelle, verständnisvolle Führung, gezielte Unterstützungsangebote und eine offene Unternehmenskultur können dazu beitragen, die Potenziale von Mitarbeiterinnen besser zu nutzen und Karrierewege langfristig zu stärken.

      Women’s Health ist kein Nischenthema, sondern eine Chance für Unternehmen. Wer die Leistungsfähigkeit und Erfahrung von Mitarbeiterinnen über unterschiedliche Lebensphasen hinweg gezielt unterstützt, stärkt nicht nur die individuelle Karriereentwicklung, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der eigenen Organisation.
      Angelika Huber-Straßer
      Angelika Huber-Straßer

      Regionalvorständin Süd

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

       

      Trotz aller Herausforderungen bleibt aus Sicht vieler Befragter klar: Zukunftsfähige Unternehmen benötigen sowohl technologische Innovationen als auch Rahmenbedingungen, die langfristige Leistungsfähigkeit, Zugang zu Talenten und nachhaltiges Wachstum fördern.

       

      Global Female Leaders Outlook 2026

      Was weibliche Führungskräfte weltweit besonders erfolgreich macht und was derzeit ganz oben auf der Agenda steht: Wir haben nachgefragt.
      Blume vor violettem und pinken Hintergrund

      Kontakt für die Presse

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
      Lisa Meier
      T +49 89 9282 6632
      lisameier@kpmg.com
      www.kpmg.com/de

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