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Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche? Welche Folgen hatte die Corona-Pandemie für die Hotelwirtschaft und welche Schlüsse zieht sie daraus? Und welche Ansprüche stellt die Generation Z an moderne Büroimmobilien? Das haben wir für unsere Sonderausgabe des Real Estate Bulletins die Macher von morgen gefragt. Wir unterstützen den Most-Aspiring-Talents Award (MAT)-Award, mit dem die vielversprechendsten Talente der Branche ausgezeichnet werden. 

Ganzheitliche Investments

Die diesjährigen Preisträger erläutern zum Beispiel, wie der Immobiliensektor seine CO2-Emissionen reduzieren kann und sozialer und ganzheitlicher agieren kann. Dazu beschreiben die Preisträger einen Ansatz, der neben einer finanziellen Rendite auch eine sozial-ökologische Rendite in den Blick nimmt. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz grenzt sich das sogenannte Impact Investing von traditionelleren Investitionsansätzen ab. Im Kern geht es darum, Nutzungsarten (Kita, Sport, Wohnen, betreutes Wohnen, usw.) unter einem Dach zu kombinieren und sich mit den Bewohner:innen über deren Bedürfnisse auszutauschen. Auch die Einführung eines CO2-neutralen Mobilitätskonzeptes gehört zum Impact-Investing-Ansatz.

Life Science als aufstrebende Assetklasse

Globale Veränderungen und Entwicklungen haben auch Einfluss auf die Entwicklungen am Immobilienmarkt. Durch diese globalen Trends entwickeln sich auch Nischen-Assetklassen. Vor vielen Jahren wurde die rasante Entwicklung des Logistikmarktes durch den Drang der Bevölkerung zum Onlinekonsum initiiert, der durch die Corona-Pandemie noch zusätzlich befeuert wurde. Aufgrund der demografischen Entwicklung gibt es nun eine ähnliche Entwicklung bei Life-Science-Immobilien.

Der Life-Science-Markt in Deutschland und Europa wurde in den vergangenen zwei Jahren von der Corona-Pandemie befeuert. Biotech-Unternehmen haben zur Eindämmung der Pandemie beigetragen. Aktuell wird stark in den Medizintechnikmarkt investiert. Die Branche genießt einen guten Ruf. Für Immobilienanbieter gibt es auch Herausforderungen, wenn sie mit Life-Science-Unternehmen zusammenarbeiten wollen. Gebäude für Life-Science-Firmen müssen bestimmten Standards entsprechen und beispielsweise hohe Sicherheits- und Ausstattungsstandards erfüllen. Das eröffnet Immobilienanbieter die Möglichkeit, sich entsprechend zu spezialisieren und so im Markt ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. 

Wie sich der Hotelmarkt nach Corona entwickelt

Ein weiterer Beitrag widmet sich der Frage, wie sich die Hotelbranche nach Corona entwickelt hat. Lage, Lage, Lage – dieses Credo der Immobilienwirtschaft gilt auch bei Hotelimmobilien. Allerdings sollten gerade bei Spezial- und Betreiberimmobilien wie Hotels noch weitere Aspekte in Betracht gezogen werden. Während vor der Krise jedes halbwegs geeignete Gebäude auch in Randlagen für eine Umnutzung als Hotelbetrieb infrage kam, haben zentrale Lagen wieder an Bedeutung gewonnen. B- und C-Städte haben dadurch aber nicht zwingend einen Nachteil: Auch in kleinen Städten gibt es Top-Standorte, die langfristiges Nachfragepotenzial bieten. Gefragt sind auch Hotels, die über ein kluges und effizientes Flächenkonzept verfügen, zum Beispiel Flächen, in denen Rezeption und Bar zusammengelegt werden und die Lobby zugleich als Frühstücksraum und Coworking Space dient.

Weitere Themen unserer Sonderausgabe:

  • New Work meets Next Gen: Welche Erwartungen hat die Next Gen an das Office der Zukunft
  • Vom Zertifikate-Dschungel zur Kreislaufwirtschaft
  • Real Digital Leadership: Eine neue Ära der Unternehmensführung
  • Mit welchen Handlungen die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft die NextGen für sich begeistern kann.
  • Carbon Tokenization in der Immobilienwirtschaft