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      Die Raumfahrtbranche ist im Wandel, Investitionen in die Erschließung des Weltalls nehmen zu. Im Fokus unter anderem: wiederverwendbare Raketen. Sie ermöglichen es, die Frequenz von Missionen kosteneffizient zu erhöhen. KPMG hat die MT Aerospace AG, Produzent unter anderem von Raketenbauteilen, bei einem High-Tech-Innovationsprojekt in diesem Bereich unterstützt  - und wurde für die erfolgreiche Arbeit mit einem 1. Platz bei den „Best-of-Consulting“-Awards der Wirtschaftswoche ausgezeichnet.

      KPMG und MT Aerospace: Digitaler Zwilling optimiert Produktion

      Entwickelt wurde für den bayrischen Mittelständler eine künstliche Intelligenz zur Steuerung von Industrierobotern für den sogenannten Shot-Peening-Prozess. „Beim Shot Peen Forming wird ein flaches, metallisches Bauteil mithilfe eines Industrieroboters durch Kugelstrahlen umgeformt“, erklärt Markus Baldy, Ingenieur bei MT Aerospace. Die Anforderungen sind hoch, es gehe um „milimetergenaue Arbeit“, und durch einen digitalen Bauteil-Zwilling könne dieser Prozess verbessert werden. Das Ergebnis: Bei gleichbleibender Qualität sind Kosten nicht nur in der aktuellen Serienproduktion zu senken, sondern auch beim Entwickeln neuer Innovationen.

      Herstellung von Raketenbauteilen kosteneffizient und präzise

      Während des Projekts galt es indes gleich mehrere komplexe Aufgaben zu bewältigen, vom Einhalten strikter Vorgaben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) bis zum Antrainieren der KI-Lösung mit hoher Prognosegüte trotz  geringer Anzahl an historischen Daten. Durch das Verknüpfen von Machine-Learning-Kompetenzen und technischem Know-how kreierte KPMG einen Algorithmus, der MT Aerospace dabei hilft, bei niedrigen Produktionsstückzahlen und kurzen Entwicklungszeiträumen die erforderliche Präzision trotz steigender Komplexität und steigendem Kostendruck zu gewährleisten. 

      Video: Client Case - KPMG und MT Aerospace



      Im Live-Test wurde nachgewiesen, dass unsere KI-Lösung flugtaugliche Bauteile fertigen kann. Der Mehrwert entsteht dadurch, dass der Prozess nun an weniger fixe Parameter gebunden ist . Dieser höhere Freiheitsgrad ermöglicht Prozessoptimierungen und Automatisierung und kann somit Durchlaufzeiten senken. Zudem sind Entwicklungs- und Fertigungszyklen weiterer Bauteile durch die KI deutlich reduzierbar. Das erhöht insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit von MT Aerospace.
      Stephan Sündermann

      Stephan Sündermann

      Senior Manager, Consulting KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


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