Wie ein internationaler Non-Food-Discounter sein Deutschlandgeschäft erfolgreich neu ausgerichtet und eine drohende Abwicklung in eine nachhaltige Restrukturierung überführt hat. Nach einer schnellen Expansionsphase mit über 60 Filialen stand Pepco vor der Herausforderung, im wettbewerbsintensiven deutschen Markt profitabel zu wirtschaften. Hohe Markteintrittsbarrieren und ein heterogen performendes Filialnetz führten dazu, dass ein wirtschaftlich tragfähiger Betrieb zunächst nicht sichergestellt war.
Gemeinsam mit dem Kunden entwickelte KPMG im Rahmen eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung ein tragfähiges Restrukturierungskonzept und begleitete dessen Umsetzung eng. Auf Basis fundierter Analysen wurden ein profitables Filialportfolio definiert, Kostenstrukturen optimiert und zentrale Verträge neu verhandelt. Ergänzt durch eine integrierte Liquiditäts- und Unternehmensplanung sowie datenbasierte Standortentscheidungen entstand ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell. Das Ergebnis: ein stabilisiertes Unternehmen mit klarer Marktposition, gesicherter Finanzierung und nachhaltiger Perspektive für profitables Wachstum.